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++ Krisenreport ++ EILMELDUNG ++ Krisenreport ++ EILMELDUNG ++ Alarm-Zustand an der Frankfurter Börse: So retten Sie Ihr Vermögen vor dem SUPERGAU

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21.09.2017

Die dramatischen Entwicklungen an der Börse spitzen sich zu. Der nächste Crash ist eine Frage von Monaten. Aufgrund dieser Ausnahmesituation hat sich Günter Hannich, Deutschlands angesehenster Experte für Kapitalschutz, bereit erklärt, gratis einen Notfallplan zu veröffentlichen:

  • Crash-Welle im Anmarsch: Was Privatanlegern bislang verschwiegen wurde
  • Akute Warnmeldung: Diese Geldanlagen werden innerhalb der nächsten Monate wertlos
  • Skrupellos und gierig: Diese Strippenzieher profitieren von Ihren Verlusten
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Aktuelle Artikel
  • 20.09.2017 13:20

    Konjunkturdaten überraschen weltweit negativ

    Die US-Aktienmärkte notieren immer noch auf schwindelerregenden Höhen.

    Da müssten doch eigentlich die Wirtschaftsdaten aus den USA auch ausgezeichnet sein, oder? –Weit gefehlt!

    Jüngst erreichten uns von der US-Konjunkturfront alles andere als optimistisch stimmende Nachrichten:

    Massiver Gegenwind für den Einzelhandel

    Die Nachrichten-Agentur Reuters meldet, dass der US-Einzelhandel im Monat August mit starkem Gegenwind zu kämpfen hatte.

    Volkswirtschaftlich ist das schon extrem bedeutsam, da der private Konsum fast 2/3 der US-Wirtschaftskraft darstellt.

    Tatsache ist jedenfalls, dass die US-Einzelhandels-Umsätze gegenüber dem Vormonat um 0,2% schrumpften. Dies war der größte Rückgang seit 6 Monaten.

    Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von 0,1% gerechnet, nachdem es im Juli ein nach unten revidiertes Plus von 0,3% gegeben hatte.

    Besonders schlecht verlief der Auto-Absatz: Hier vermeldeten die Händler ein Umsatz-Minus von 1,6%.

    Aktuell tröstet man sich mit der Hoffnung, dass in den kommenden Monaten die Geschäfte wieder besser laufen könnten.

    Es müssten ja viele von den Naturkatastrophen der vergangenen Wochen und Monate zerstörten Fahrzeuge wieder ersetzt werden.

    US-Industrie-Produktion fällt stark

    Gleichzeitig wurde bekannt, dass die US-Industrie-Produktion ebenfalls gewaltig Federn lassen musste.

    Sie war im August so schwach wie seit dem Jahr 2009 nicht mehr und fiel gegenüber dem Juli 2017 um 0,9%. Im Konsens wurde ein Produktions-Wachstum um 0,1% erwartet.

    Die Federal Reserve (Fed) teilte auch mit, dass die Kapazitäts-Auslastung auf 76,1% sank. Erwartet wurde hier ein Anstieg auf 76,9%.

    Der Hurrikan „Harvey“, der in Texas und Louisiana auf das Festland traf, sei nach Angaben der Fed hauptverantwortlich für Ausfälle bei:

    • der Ölförderung,
    • der Raffinierung
    • und anderen industriellen Aktivitäten, wie etwa Schiffsverkehr.

    Die Fed schätzte, dass „Harvey“ die Industrie-Produktion um rund 3/4 eines Prozentpunktes verringert hat.

    Schwache Daten aus China

    Fakt ist aber auch, dass aus dem aktuell eher weniger von Naturkatastrophen geplagten China relativ schwache Konjunkturdaten kommen:

    Reuters schreibt, dass es mittlerweile Zweifel an der Stärke des Aufschwungs in China gebe.

    Die Investitionen wuchsen von Januar bis August mit 7,8% im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum so langsam wie seit Ende 1999 nicht mehr.

    Die Industrie-Produktion legte im August mit 6,0% so langsam zu wie seit 9 Monaten nicht mehr. Der Einzelhandel wies mit 10,1% die geringste Umsatz-Steigerung seit 1/2 Jahr aus.

    Ja, liebe Leser, die Rekordstände an den Aktienmärkten werden nicht durch die realwirtschaftliche Lage untermauert.

    Es ist nur eine Frage der Zeit, ehe die Investoren das realisieren und die Bewertungen an die reale Lage angepasst werden.

    Seien Sie also auf der Hut!

  • 19.09.2017 14:34

    Euro-Crash: Anleihenkäufe der EZB nähern sich dem Ende

    Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft seit März 2015 Staatsanleihen im Wert von derzeit 60 Mrd. € pro Monat vom Markt auf.

    Hintergrund der Anleihenkäufe durch die EZB

    Hintergrund dieser Aktion ist die Absicht, damit eine Zinssenkung durch die erhöhte Nachfrage nach Anleihen zu bewirken.

    Dies wiederum geschieht, um die Krisenländer Griechenland, Italien, Spanien und Portugal zu stützen.

    Der Zins für Anleihen hängt entscheidend auch von der Nachfrage nach Anleihen ab: Je höher die Nachfrage, umso geringer der Zins.

    Diese Anleihenkäufe und die damit verbundenen, künstlich niedrigen Zinsen sind ein Grund dafür, …

    • … dass zum einen sowohl die Aktien- als auch die Immobilienmärkte in Europa völlig aus dem Ruder gelaufen sind
    • … und dass diese zum anderen auf unrealistischen Niveaus notieren, die nicht im Einklang mit der Entwicklung der realen Wirtschaft stehen.

    Doch jetzt zeichnet sich ein Ende dieser Maßnahmen ab; diese Krisen-Aktionen laufen Ende 2017 aus.

    Selbst wenn die EZB eine Verlängerung beschließen sollte, wird es schwierig, mit den Anleihenkäufen so weiterzumachen wie bisher, denn die Käufe nähern sich den legalen Maximal-Marken.

    Schon bald darf die EZB gar keine Anleihen mehr kaufen

    Bei den Anleihenkäufen wurde vereinbart, dass die EZB nicht mehr als 33% der Anleihen eines Staates halten darf.

    Diese Marke ist bei portugiesischen Anleihen schon fast erreicht und wird bei deutschen Anleihen im Frühjahr 2018 erreicht werden.

    D. h., selbst wenn die EZB so weitermachen will wie derzeit, gibt es für sie schon bald keine Anleihen mehr, die sie noch kaufen darf.

    Eine Änderung der Regeln ist jedoch nach Experten-Meinung kaum möglich, da die Widerstände innerhalb der EZB dafür zu groß sind.

    Es wird also in nächster Zeit zwangsläufig zu einem Ende der Liquiditäts-Politik der Europäischen Zentralbank kommen.

    Dann wird das Geld für Aktien nicht mehr so reichlich sprudeln wie bisher, und die Aktienmärkte werden erheblich anfälliger für Crashs werden.

    Welche Auswirkungen das auf Sie hat und was zu tun ist

    Das bedeutet für Sie, dass die Luft für Aktien immer dünner wird, weil deren Hauptantrieb verloren geht – selbst wenn es in den nächsten Monaten zu keinem größeren Crash kommt.

    Denn der Haupt-Antriebsfaktor für die überspekulierten Aktienmärkte sind heute die künstlich niedrigen Zinsen durch die EZB-Maßnahmen und die dadurch ausgelöste Geldschwemme an den Aktienbörsen.

    Deshalb ist es sehr wichtig den Aktien-Anteil begrenzt zu halten. Darüber hinaus sollten Sie diesen Anteil mit Short-Werten aktiv absichern.

  • 18.09.2017 14:42

    Die größte Schuldenblase der Geschichte gefährdet auch Ihr Vermögen

    Der globale Schuldenberg wird immer größer. Besonders gut können Sie diese Entwicklung verfolgen, wenn Sie auf die USA schauen:

    Die weltgrößte Volkswirtschaft ist noch immer das Maß aller Dinge – und das gilt auch beim Aufbau von neuen Schulden.

    Und auch wenn die Schulden-Obergrenze nun wieder angehoben worden ist, das Thema ist dort extrem dramatisch.

    US-Schulden-Uhr rast förmlich

    Eine Zahl verdeutlicht Ihnen, was wirklich los ist in den USA: Stündlich steigt das Schulden-Niveau dort um 100.000.000 Dollar.

    Mittlerweile sind es schon rund 20 Bio. Dollar, auf die sich der gesamte Schuldenberg summiert (Stand: September 2017). Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht…

    Es ist im Endeffekt auch egal, wer im Weißen Haus sitzt… Schauen wir zurück auf die Amtszeit von Barack Obama:

    In seiner 8-jährigen Amtszeit hat er das Staatsdefizit um 9 Mrd. Dollar aufgestockt. Aber diese enormen Summen haben auch massive Auswirkungen.

    Allein durch das große Schulden-Wachstum in den Vereinigten Staaten ist es möglich, dass die Wirtschaft dort überhaupt noch weiterwächst.

    Und selbst mit diesen enormen neuen Schulden, die in der Wirtschaft auch angekommen sind, haben die es USA geschafft eine durchschnittliche Wachstumsrate der Wirtschaft von 1,33% hinzubekommen.

    Börsen steigen viel zu schnell – Die Wirtschaft kommt da nicht mit

    In der gleichen Zeit sind die Börsen um ein Vielfaches gestiegen.

    Und genau hier sehen Sie eines der großen Probleme der USA: Die Entwicklung an den Börsen spiegelt das tatsächliche wirtschaftliche Geschehen überhaupt nicht mehr wider.

    Im Endeffekt lebt die größte Volkswirtschaft der Welt in einer gigantischen Spekulations-Blase, die auch durch das weiterhin fast unkontrollierte Schulden-Wachstum angetrieben wird.

    Und wenn sich diese Spekulation einmal auflösen wird, können Sie mit massiven Folgen rechnen – nicht nur in den USA.

    Bei Platzen der nächsten Blase droht Schlimmeres als 2008/2009

    Dann werden auch bei uns die Finanzmärkte stark durcheinandergewirbelt. Ich erwarte dann sogar deutlich größere Verwerfungen als bei der globalen Finanzkrise 2008/2009.

    Und auch hier kommen die Schulden wieder ins Spiel: Damals war der Staat noch in der Lage den maroden Banken unter die Arme zu greifen.

    Doch seitdem sind die weltweiten Staatsschulden um mehr als 40% angestiegen.

    Damit fehlt vielen Staaten einfach die Basis, um jetzt noch einmal kostspielige Rettungs-Programme aufzusetzen.

    Insofern ist jetzt die Zeit gekommen, ihr Vermögen aktiv zu schützen, denn die nächste Krise wird den Wohlstand, so wie wir ihn heute kennen, massiv gefährden.

  • 15.09.2017 14:00

    Negative Überraschungen für Konjunktur-Optimisten nehmen zu

    Super-Boom, unendlicher Aufschwung, Überhitzung – so lauten derzeit immer noch die Schlagzeilen mit Blick auf die konjunkturelle Lage Deutschlands.

    Niemand, aber auch wirklich niemand geht davon aus, dass es mit der Konjunktur auch wieder einmal in die andere Richtung gehen könnte.

    Die Themen „Rezession“ oder „Wirtschaftskrise“ stehen vor der Bundestagswahl erst recht nicht auf der Agenda.

    Interessant ist aber, dass es schon jetzt erste Hinweise – ja, Warnsignale! – dafür gibt, dass es konjunkturell zumindest schwieriger werden könnte.

    Industrie verbucht Auftrags-Minus

    Jüngst vermeldete zum Beispiel das Wirtschaftsministerium in Berlin, dass die deutsche Industrie mit einem überraschenden Auftrags-Minus ins Sommerquartal gestartet sei.

    Bei den Unternehmen seien im Juli im Vergleich zum Vormonat 0,7% weniger Bestellungen eingegangen.

    Im breiten Konsens erwarteten Ökonomen aber ein Auftrags-Plus in Höhe von 0,4%.

    Konkret teilte das Ministerium mit, dass die Inlands-Bestellungen um 1,6% gefallen seien. Aus der angeblich boomenden Euro-Zone betrug das Auftrags-Minus 1%.

    Die Nachfrage nach Investitions-Gütern sei um 0,7% rückläufig gewesen; die Auftrags-Eingänge für Vorleistungs-Güter fielen um 0,4 %, die für Konsumgüter um satte 3%.

    Stagnation bei der Produktion

    Des Weiteren wurde jüngst vom Statistischen Bundesamt mit Sitz in Wiesbaden mitgeteilt, dass die deutsche Industrie ihre Gesamt-Produktion im Juli nicht steigern konnte.

    Die Produktion des verarbeitenden Gewerbes sei den Statistikern zufolge auf dem Stand des Vormonats gewesen.

    Analysten hatten dagegen einen Zuwachs um 0,5% erwartet. Die Stagnation folgt auf einen Rückgang um 1,1% im Juni.

    Ja, liebe Leser, unter dem Strich sind das Meldungen, die die These vom ewigen Super-Boom in deutschen Landen nicht wirklich untermauern.

    Mit Blick auf das Auftrags-Minus der Industrie im Juli sagte der Analyst Alexander Krüger vom Bankhaus Lampe:

    Es habe sich einmal mehr bestätigt, dass die realen Daten mit der überaus guten Stimmung nicht mithalten können.

    Negative Konjunktur-Überraschungen nach der Wahl zu erwarten?

    Es sei unter dem Strich nicht verwunderlich, wenn insbesondere nach der Bundestagswahl negative Konjunktur-Überraschungen die Stimmung trüben würden.

    Lassen Sie sich auf keinem Fall von der Optimismus-Rhetorik einlullen! Denn die ersten Anzeichen deuten schon auf eine Eintrübung bei der Konjunktur hin.

  • 13.09.2017 15:06

    Deutsche-Bank-Chef Cryan warnt vor Blasen

    Auch bei der letzten EZB-Ratssitzung verkündete Mario Draghi nicht die von vielen herbeigesehnte geldpolitische Wende.

    „Ein sehr substanzielles Ausmaß an geldpolitischer Unterstützung ist weiterhin nötig.“ Das war die Kernaussage Draghis.

    Die EZB wolle nun erst im Herbst ihre Instrumente auf den Prüfstand stellen. “Wahrscheinlich wird der Großteil der Entscheidungen im Oktober getroffen”, kündigte Draghi an.

    Die Europäische Zentralbank könne dies aber auch noch verschieben, sollte sie noch nicht so weit sein…

    Forderungen aus deutschen Landen

    Vor der letzten EZB-Ratssitzung forderte Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon:

    Die EZB dürfe die Entscheidung, ihre extrem expansive Geldpolitik wieder zurückzudrehen, nicht immer wieder auf Wiedervorlage setzen.

    Er wünsche sich, dass die Notenbank “in kleinen Schritten anfängt”, die Zinsen zu normalisieren.

    Der Chef des Verbandes der Volks- und Raiffeisenbanken, Uwe Fröhlich, erklärte:

    Die rund 1.000 kleinen Institute, die seinem Verband angeschlossen seien, warteten händeringend darauf, dass die EZB sich endlich bewege:

    “Uns allen ist wohl klar, dass die EZB langsam überzieht.”

    Chef der Deutschen Bank warnt vor Blasen

    Aber nicht nur die deutschen Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken fordern eine Wende der Geldpolitik der EZB.

    Selbst der Deutsche-Bank-Chef John Cryan drängt auf ein Ende der ultralockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank.

    „Die Zeit des billigen Geldes in Europa sollte enden – trotz des starken Euro“. Das sagte Cryan während der Tagung „Banken im Umbruch“ in Frankfurt am Main.

    Weiter meinte Cryan, dass das viele billige Geld der Notenbanken den Finanzmärkten in den zurückliegenden Krisenjahren unbestritten geholfen habe.

    Der Chef der Deutschen Bank gab aber zu bedenken, dass die lockere Geldpolitik zu immer größeren Verwerfungen führe.

    Wörtlich fügte er hinzu: „Wir sehen inzwischen Anzeichen von Blasen an immer mehr Stellen des Kapitalmarktes, an denen wir sie nicht erwartet hätten.“

    Fazit

    So etwas sollten wir alle ernst nehmen!

    Wenn selbst der Deutsche-Bank-Chef an vielen Stellen des Kapitalmarktes Blasen erkennt, sollte auch der letzte Super-Bulle und Optimist etwas nachdenklicher und vorsichtiger werden!

    Sicher ist, dass diese Blasen, wie immer in der Geschichte, platzen werden. Und es ist auch sicher, dass dies nie und nimmer schmerzfrei über die Bühne gehen wird.

    Insofern hat es für uns höchste Priorität, unsere Vermögen vor den platzenden Blasen zu schützen.

  • 12.09.2017 18:04

    Bargeld-Verbot: Die Gefahr ist real

    Immer wieder erreichen mich Anfragen zum Thema Bargeld-Verbot. Dieses Thema beschäftigt mich schon längere Zeit.

    So hatte ich schon im Jahr 2015 ein Lesertreffen bei meinem Börsendienst „Crash-Investor“ zu dem Thema angeboten.

    Schon damals hatte ich die maßgeblichen Gefahren eines Bargeld-Verbots klar herausgestellt – und seitdem hat sich die Lage nicht wirklich verbessert.

    Damals machte ich in meinem Vortrag deutlich, warum ein Bargeld-Verbot für Sie fatal wäre.

    Neue Finanzkrise droht – gar mit heftigerem Ausmaß als 2008

    Wie die Entwicklung der globalen Überschuldung zeigt, droht eine neue Finanzkrise.

    Immerhin sind heute die weltweiten Schulden um mehr als 40% höher als zur Finanzkrise 2008 (Stand: 2017).

    Dieses Problem wird nicht mehr lange durch die Notenbanken kaschiert werden können.

    Das Ausmaß einer neuen Krise wird demnach erheblich über dem von 2008 liegen.

    Dazu belegen die einbrechenden Rohstoffpreise, dass die Weltwirtschaft schon lange nicht mehr so boomt, wie es die Aktienbörsen suggerieren.

    Ein Crash wird die Folge sein…

    Immer mehr Experten fordern Bargeld-Verbot

    Diese Entwicklung ist der Grund, warum immer mehr Experten, wie der US-Ökonom Kenneth Rogoff und der deutsche Wirtschaftsweise Peter Bofinger, ein Bargeld-Verbot fordern.

    Mit einer Abschaffung des Bargelds nimmt man Ihnen die Möglichkeit Ihr Geld durch Abheben vom Konto vor einer Bankenkrise in Sicherheit zu bringen.

    Sie sind dem Banken-System und den Krisen-Folgen dann völlig ausgeliefert.

    Darum ist nur Bargeld Geld im engeren Sinn

    Weiterhin erklärte ich in dem Vortrag, warum heute von der Geld-Definition her nur Bargeld Geld im engeren Sinn ist.

    Im Bundesbankgesetz steht dazu: „Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel.“

    Das bedeutet, dass Giral- und Buchgeld nur Forderungen – und damit bloße Versprechen – auf Bargeld sind.

    Richtigem Geld mit Annahmezwang entspricht nur Bargeld. Die Vorteile von Bargeld liegen dabei auf der Hand:

    Es ist anonym verwendbar, krisensicher, unabhängig von Banken, billig und schnell einsetzbar.

    Bargeld-Abschaffung: Überwachungs-Staat droht

    Eine Abschaffung des Bargelds würde unmittelbar in einen Überwachungs-Staat führen, in dem jederzeit festgestellt werden könnte, wann Sie wo, was, zu welchem Preis kaufen.

    Ich machte deutlich, dass es ein Irrglaube ist, anzunehmen Sie wären immer auf der sicheren Seite, wenn Sie die Gesetze einhalten.

    Wie die Vergangenheit gezeigt hat, kann es jederzeit zu einer neuen – auch radikalen – Regierung kommen.

    Und diese kann dann den Überwachungs-Staat – gestützt auf die heutigen spionagetechnischen Möglichkeiten – skrupellos gegen Sie einsetzen.

    Fazit uns Ausblick

    Hieran sehen Sie ganz klar, welch massive Folgen für unser aller Leben ein Bargeld-Verbot tatsächlich hätte.

    Doch Vorsicht ist auf jeden Fall geboten, denn die Bestrebungen zur Abschaffung des Bargelds sind in vielen Ländern (Beispiel: Indien) schon weit vorangeschritten.

  • 11.09.2017 15:00

    Dollar-Crash: China will Ölhandel in Yuan abwickeln

    Die Basis des US-Dollar als weltweite Leitwährung bröckelt.

    Derzeit verliert dieser aber nicht nur im Verhältnis zu vielen anderen Währungen (wie u. a. auch dem Euro) an Wert.

    Vielmehr wird auch die Basis des US-Dollars brüchig bezogen auf dessen Status als wichtigste Währung im Rohstoff-Sektor.

    China will in Yuan notierenden Rohöl-Future auflegen

    Wie inzwischen bekannt wurde, arbeitet China gerade daran einen Rohöl-Future aufzulegen, der in Yuan notiert und jederzeit in Gold einlösbar sein soll.

    Damit soll es anderen Ländern möglich sein den US-Dollar beim Kauf von Rohöl zu umgehen.

    Bisher wird Öl nur in Dollar gehandelt. Das bedeutet, dass jeder außerhalb der USA, der Rohöl kaufen will, zuvor Dollars erwerben muss.

    Dadurch wird der Dollar künstlich im Kurs hochgehalten.

    Diese Nachricht ist für mich ein weiterer Beleg dafür, dass China schon länger an einer Alternative zum US-Dollar arbeitet und diesen als Welt-Leitwährung verdrängen will.

    Heute ist der Dollar insbesondere auch deshalb so stark, weil der weltweite Ölhandel nur in dieser Währung abgewickelt wird.

    Fällt dieses Monopol, dann verliert auch der sogenannte „Petrodollar“ an Bedeutung.

    „Petrodollar“ verliert an Bedeutung und China startet durch

    Die massive Auslands-Verschuldung der USA in Höhe von 6.000 Mrd. Dollar sowie ihr chronisches Handelsbilanz-Defizit von zuletzt über 480 Mrd. Dollar im Jahr 2016 führen dann dazu, dass der Dollar massiv abstürzen wird.

    Das ist der Grund, warum ich schon lange empfehle, auf alternative Fremdwährungen zu setzen – Währungen, die vom US-Dollar und auch vom Euro unabhängig sind.

    Wenn der US-Dollar crasht, dann wird auch der Euro fallen, und ein gewaltiger Strom an Fluchtkapital wird die Kurse der Fluchtwährungen nach oben treiben.

    Allerdings ist die Auswahl in diesem Segment nicht sehr groß. Viele Währungen fallen beispielsweise aus, weil es zu starke Abhängigkeiten von einzelnen Branchen gibt.

    Ein Beispiel dafür ist der Australische Dollar:

    Das Land wäre zwar eine Alternative auf der Währungs-Seite – doch weist es eine extreme Abhängigkeit von den Rohstoffmärkten auf.

    Gelingt China der Coup beim Ölhandel, verliert der Dollar massiv an Bedeutung

    Spannend wird auch die weitere Entwicklung in China sein; ob es dem Land schließlich wirklich gelingt eine wichtige Rolle auch beim globalen Ölhandel einzunehmen.

    Sollte dies gelingen, wird die Stellung des US-Dollars als globale Leitwährung ganz klar an Bedeutung verlieren.

  • 09.09.2017 09:00

    Ungleiche Vermögensverteilung als Gefahr für die Gesellschaft

    Kürzlich veröffentlichte die Deutsche Bundesbank die neuen Zahlen zum Geldvermögen.

    Demnach ist das private Geldvermögen in Deutschland letztes Jahr nochmals um 1,8 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 5.586 Milliarden Euro angestiegen.

    Beim Geldvermögen wird das Vermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Sichteinlagen bei Banken, Wertpapieren und Ansprüchen an Versicherungen berücksichtigt.

    Doch was auf den ersten Blick einen positiven Eindruck vermittelt, sieht völlig anders aus, wenn Sie sich die Vermögensverteilung in Deutschland ansehen.

    Vermögensverteilung: Die Hälfte der Bevölkerung hat gerade 2,5% des Vermögens

    Eine weitere Studie der Deutschen Bundesbank führte nämlich zu einem erschreckenden Ergebnis:

    In diesem Fall wurde das gesamte Vermögen der Bevölkerung, also neben dem Geldvermögen auch der Besitz an Immobilien, Autos, Möbeln und allen anderen Wertgegenständen einbezogen.

    Dabei zeigte sich, dass es weiterhin eine extreme Ungleichheit bei der Vermögensverteilung gibt. Die Hälfte der deutschen Bevölkerung besitzt gerade einmal etwa 2,5 Prozent des privaten Vermögens.

    Graph

    Oben sehen Sie die Einteilung des Vermögens in Vermögensklassen. Jede Säule repräsentiert jeweils 5% der Bevölkerung.

    Je weiter rechts die Säule steht, umso reicher sind die dazu gehörenden Haushalte.

    Deutlich sehen Sie, dass es in Deutschland keinen ausgeprägten Mittelstand gibt.

    Wenig Studien zur absoluten Vermögensverteilung

    Leider existieren nur wenige solcher Untersuchungen über die Vermögensverteilung und wenn, dann sind diese nicht vollständig, weil die wirklich superreichen Haushalte dabei nicht berücksichtigt werden.

    Das heißt, dass die tatsächliche Vermögensverteilung noch erheblich ungleicher aussieht, als es die offiziellen Zahlen suggerieren.

    Damit ist klar, dass das Vermögen in Deutschland extrem ungleich verteilt ist und das Sprichwort „Die Reichen werden reicher und die Armen ärmer“, vollkommen richtig ist.

    Daran ändern auch Erbschaften nichts.

    Das Erbrecht ist nicht schuld

    Trotz einer angeblichen „Erbengeneration“ machen Erbschaften nach wie vor nur 14 Prozent am Vermögen aus und konzentrieren sich ebenfalls nur auf eine Minderheit.

    Die große Masse erbt in Deutschland damit nachweisbar entweder gar nichts oder nur ein geringes Vermögen.

    Wichtig ist diese zunehmend ungerechte Vermögensverteilung für Sie, weil sie auf Dauer das gesamte Finanzsystem destabilisiert. Stabil ist ein Finanzsystem nur dann, wenn die Vermögen auch breit über die Bevölkerung verteilt sind.

    Das heißt, dass es einen ausgeprägten, wohlhabenden Mittelstand, sowie nur wenige Arme und auch nur wenig besonders Reiche gibt.

    Konzentriert sich das Vermögen wie heute jedoch in immer weniger Händen, dann bedeutet das, dass die gesamte Wirtschaft von der Kaufkraft und dem Verhalten einer Minderheit abhängt.

    Das muss als eindeutiges Warnsignal verstanden werden.

    Ungleiche Vermögensverteilung kann zum gesellschaftlichen Crash führen

    Denn bislang erreichte die Vermögenskonzentration vor allen großen Wirtschaftskrisen jeweils ein Rekordniveau. Für Sie bedeutet das, dass nicht die Zunahme des Geldvermögens an sich problematisch ist, sondern dass die Verteilung des Reichtums für die Systemstabilität weitaus wichtiger ist.

    Der sich auflösende Mittelstand zeigt Ihnen deutlich, dass das System so nicht mehr dauerhaft funktionieren wird. Ein Crash ist die zwangsläufige Folge davon.

    Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich umfassend dagegen absichern.

    Das tun Sie mit einer möglichst breiten Verteilung Ihres Vermögens auf verschiedenen Depots, allen voran ein Fremdwährungs- sowie  ein Edelmetalldepot.

  • 08.09.2017 09:00

    Immobilienblase: Bundesländer sind größte Profiteure

    Wie jetzt bekannt wurde, ist die Grunderwerbsteuer für die Bundesländer in Deutschland die größte Einnahmequelle.

    Bei dieser Steuer müssen Immobilien-Käufer zwischen 3,5% (beispielsweise in Bayern) und 6,5% (z. B. in Nordrhein-Westfalen) des Kaufpreises bezahlen.

    Grunderwerbsteuer als Hauptinnahmequelle der Bundesländer

    Mit deutlich über 13 Mrd. € werden die Länder im Jahr 2017 einen neuen Einnahme-Rekord bei dieser Steuer verzeichnen – ein Plus von über 9% in nur 1 Jahr.

    Inzwischen machen die Einnahmen durch die Grunderwerbsteuer mit 46% schon fast die Hälfte der Einnahmen der Bundesländer aus.

    Was Ihnen diese Zahlen auch verdeutlichen, ist, dass der Staat selbst ein massives Interesse daran hat, dass der Immobilienboom nicht nur weitergeht, sondern noch an Intensität zunimmt.

    Je höher die Immobilienpreise sind und je mehr spekuliert wird, umso mehr Geld fließt in die Kassen der Bundesländer.

    Keiner spricht von einer Immobilienblase – aber sie ist schon da

    Darin sehe ich einen der Gründe, warum nicht schon längst gegen die aus dem Ruder gelaufenen Immobilienpreise in Deutschland eingeschritten wurde.

    Und es ist wohl auch einer der Gründe, warum offiziell niemand das Wort „Blase“ in den Mund nehmen will – zu gut verdient der Staat selbst an der Spekulations-Welle…

    Deshalb werden Sie aus der Politik kaum jemals ein kritisches Wort zu den explodierenden Immobilienpreisen hören.

    Ähnlich war es auch in Spanien im Jahr 2008: Selbst kurz vor dem Platzen der Blase wurde offiziell beteuert, dass es keine Immobilienblase gebe.

    Doch eine Blase scheint mir nicht alles, was sich nicht im Gleichgewicht mit dem Zuwachs der realen Wirtschaft – und v. a. dem Einkommen breiter Bevölkerungsschichten – befindet.

    Wenn die Immobilienpreise immer weiter steigen, dann können bei nur marginal wachsenden Löhnen und Gehältern immer weniger Interessenten Immobilien erwerben.

    Denn ihr Einkommen reicht dazu dann einfach nicht mehr aus.

    Beim nächsten Crash drohen Preisverluste bei deutschen Immobilien von mehr als 90%

    Dann platzt die Blase und es kommt zu einem extremen Preisverfall – erst recht in einer neuen Finanzkrise.

    Vergangene Krisen zeigen, wie massiv v. a. Immobilien dann an Wert verlieren:

    Sowohl in der Weltwirtschaftskrise als auch in der Argentinien-Krise verloren Immobilien in nur kurzer Zeit mehr als 90% an Wert.

    Nichts anderes erwarte ich auch bei uns beim nächsten Finanzcrash.

    Deshalb rate ich Ihnen nach wie vor, dass Sie sich aus dieser Spekulationsblase völlig heraushalten.

    Außer dem Eigenheim sollten Sie keine weiteren Immobilieninvestments tätigen. Außerdem machen Sie sich auch zu angreifbar für den Staat.

    Denn nichts kann besser belastet und besteuert werden als Immobilien, die Sie weder ins Ausland bringen, noch schnell in andere Vermögenswerte umschichten können.

  • 06.09.2017 09:00

    Finanz-Aufsicht hält Finanz-System für nicht unverwundbar

    Ende Juni 2017 machte die mächtige Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), in London mit einer bemerkenswerten Aussage auf sich aufmerksam:

    Sie sagte im Rahmen einer Diskussionsrunde, dass sie persönlich davon ausgehene, dass es mit Blick auf die kommenden Jahre zu keiner weiteren großen Finanzkrise kommen werde.

    Sie ging damals sogar noch weiter und äußerte die Hoffnung, dass eine weitere Krise nicht mehr „zu unseren Lebzeiten“ eintreten werde.

    Finanz-System nicht unverwundbar

    Indes meint auch der Präsident der deutschen Finanz-Aufsicht BaFin, Felix Hufeld, dass das Finanz-System aktuell zwar stabiler sei als vor 2007.

    Dennoch gibt er klar zu bedenken, dass das System als solches nicht unverwundbar sei.

    Hufeld sagte Mitte 2017 in einem Interview, dass man nicht wisse, aus welcher Ecke die nächste Krise kommen werde.

    Er führte dabei verschiedene potentielle Gefahrenherde auf:

    Neue Gefahrenherde im Fokus

    Zu den möglichen neuen Gefahrenquellen zählt Hufeld das sogenannte Crowdlending, sprich: das Verleihen von privat zu privat über das Internet.

    Hier bilden sich Hufeld zufolge Modelle heraus, in denen die Kredite auch gebündelt, verbrieft und danach verkauft würden.

    Das könne v. a. dann problematisch werden, wenn die Volumina stiegen und auch schwache Schuldner bedient würden.

    Ähnliche Wertpapiere, sprich: Hypotheken-Verbriefungen, hätten ja schließlich auch im Jahr 2007 die Finanzkrise mitausgelöst.

    Indexfonds im Visier der Aufsicht

    Höchst interessant ist auch, dass die deutsche Aufsicht ebenfalls das stark wachsende Segment der börsennotierten Indexfonds unter die Lupe nimmt.

    Hier sehen die Aufseher die Gefahr, dass es im Extremfall so weit kommen könne, dass die Preisbildung an den Börsen nur noch maßgeblich von den Indexfonds ausgeht.

    Große Schäden können laut Hufeld aber auch von Cyber-Angriffen auf Finanz-Institute ausgehen.

    Spätestens Ende 2017 soll es deshalb für Banken klare aufsichtliche Vorgaben für das Risiko-Management von IT- und Cyber-Risiken geben.

    Gerade der Zahlungs-Verkehr sei dabei der Aufsicht zufolge besonders gefährdet; er könnte nichts weniger als lahmgelegt werden.

    Fazit

    Die deutsche Finanz-Aufsicht ist wesentlich realistischer als die mächtige Chefin der US-Notenbank. Bei Frau Yellen regiert wohl eher Zweckoptimismus.

    Als Fazit bleibt festzuhalten, dass es weit mehr Gefahrenherde für das Finanz-System als die o. g. gibt und das Finanz-System alles andere als stabil ist.