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++ Krisenreport ++ EILMELDUNG ++ Krisenreport ++ EILMELDUNG ++ Alarm-Zustand an der Frankfurter Börse: So retten Sie Ihr Vermögen vor dem SUPERGAU

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17.01.2018

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Aktuelle Artikel
  • 16.01.2018 18:19

    Aktienmarkt – Starinvestor warnt vor Platzen der Blase

    Das Geschehen an den US-Aktienmärkten ist seit Monaten gleich. Täglich werden neue Rekorde gefeiert. Und das Ganze bei einer Schwankungsintensität, die im langfristigen historischen Vergleich auf einem extremst niedrigen Niveau verharrt. Irre, aber wahr.

    Rasanter Anstieg

    Der Anstieg vollzieht sich auch immer rasanter. Nur ein Beispiel sei hierfür genannt. Der viel beachtete Dow Jones brauchte für die 500 Zähler von 24.500 auf 25.000 nur sage und schreibe acht Handelstage. Der weitere Anstieg von der runden 25.000 auf die 25.500 vollzog sich noch schneller. 500 Punkte innerhalb von nur sieben Handelstagen. Wahnsinn! Am Ende der vergangenen Handelswoche fehlten dem Dow Jones nicht einmal mehr 200 Punkte zur nächsten runde Marke von 26.000.

    Euphorie pur

    In einem Marktbericht zum mittlerweile bizarren Bullentreiben hieß es, dass die Anleger derzeit euphorisch seien. Diese Stimmung verschwinde nicht einfach über Nacht. Dafür brauche es eine Serie negativer Konjunkturdaten, aber kurzfristig sei alles in Ordnung. So äußerte sich jedenfalls der Portfolioverwalter Bret Chesney von Alpine Global zur derzeitigen Lage am US-Aktienmarkt. Es gibt aber auch Stimmen, die bedeutend vorsichtiger und warnender sind.

    Darunter befindet sich auch der legendäre Investor Jeremy Grantham, Mitgründer und Chefstratege der Investmentfirma GMO (Grantham, May & van Otterloo). Grantham sagte bereits die Zusammenbrüche des Aktienmarkts im Jahr 2000 und 2008 voraus. In jüngster Vergangenheit wagte er sich wieder aus der Deckung und warnte die Investoren vor einem möglichen Zusammenbruch der Kurse.

    Blase am Aktienmarkt

    Grantham merkt in seinem Börsenbrief an, dass im letzten halben Jahr die US-Aktienmärkte einen kontinuierlichen Anstieg verzeichnet hätten. Laut Grantham könnte das der Auftkakt einer „blow off“- Rallye sein. Sollte der marktbreite S&P 500 in den nächsten neun bis 18 Monaten auf 3.400 bis 3700 Punkte steigen, wären die Voraussetzungen für einen folgenden Crash erfüllt. Denn vor der 2000er- bzw. 2008er-Blase ging es zuvor beinahe senkrecht nach oben.

    Ja, liebe Leser, für Grantham wäre es nicht überraschend, wenn sich der Markt im allfälligen Crash halbieren würde. Und hier sei nochmals betont, dass selbst im Falle einer Halbierung der Aktienmarkt immer noch kein Super-Schnäppchen wäre. Im Gegenteil. Angesichts eines derart schlechten Chance-Risiko-Verhältnisses ist es angebracht, das böse Treiben von der Seitenlinie aus zu beobachten. Lassen Sie sich ja nicht in den völlig überhitzten und überteuerten Markt drängen!

  • 15.01.2018 16:03

    Wann realisieren die Investoren die Risiken der Amazon-Aktie?

    Ist Ihnen der reichste Mann der Welt bekannt? Wahrscheinlich werden viele auf Bill Gates oder vielleicht auch den legendären Super-Investor Warren Buffett tippen. Zweifelsohne sind sowohl Gates als auch Buffett steinreiche Milliardäre.

    Unter dem Strich führte aber der extreme Kursanstieg der Amazon-Aktie dazu, dass Jeff Bezos nun unangefochten der reichste Mensch der Welt ist. Mittlerweile wird das Vermögen von Herrn Bezos auf um die 110 Milliarden Dollar taxiert. Unglaublich, aber wahr. Bezos hat damit Bill Gates vom Thron des reichsten Menschen der Welt gestoßen und ist mittlerweile reicher, als Gates dies je war.

    Amazon-Aktie auf Höhenflug

    Der extreme Anstieg des Kurses der Amazon-Aktie auf über 1.300 Dollar war letztlich für den Wechsel an der Spitze der Superreichen verantwortlich. Mittlerweile liegt die Marktkapitalisierung von Amazon bei fast 630 Milliarden Dollar. Das ist eine gewaltige Bewertung, besser gesagt Überbewertung.

    Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt auf Basis des für das Jahr 2017 erwarteten Gewinns pro Aktie in Höhe von 4,32 Dollar bei fast 273. Das ist wahrlich atemberaubend hoch. Selbst wenn es zu einer Steigerung des Gewinns auf acht Dollar je Aktie im Jahr 2018 käme, läge die Bewertung mit einem KGV von 147 immer noch jenseits von Gut und Böse.

    Ja, liebe Leser, das Beispiel Amazon zeigt sehr schön auf, wie hoch das Maß der Euphorie, der Gier der Investoren derzeit ist. Den Aktien werden irrsinnig hohe Bewertungen zugestanden, die letztlich nur in einer perfekten Fantasie-Welt vielleicht zu rechtfertigen wären. Und es fällt auch auf, dass die Analysten wie Gurus immer höhere und wildere Kursziele ausrufen. Für Amazon werden mittlerweile schon Kursziele von 1.500 und mehr Dollar je Aktie genannt. Dabei werden sämtliche Risiken ganz und gar ausgeblendet. Und da fallen einem bei Amazon viele ein.

    Wettbewerbsrechtliche Probleme, Probleme durch den zunehmenden Protektionismus durch die Trump-Administration bzw. steuerrechtliche Kalamitäten sind nur einige wenige Themenfelder, bei denen Amazon in Bedrängnis bekommen könnte. Hinzu kommen in deutschen Landen ja regelmäßig Streiks der Belegschaft. Der hohe Kurs von über 1.300 Dollar ist letztlich nur dann langfristig haltbar, wenn Amazon über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg weiter rasant wächst.

    Wehe, es kommt da irgendwas dazwischen, was aus heutiger Sicht nur wenige auf der Rechnung haben. Kurz gesagt, das Beispiel Amazon zeigt sehr schön auf, wie grotesk teuer der Aktienmarkt derzeit ist.

  • 12.01.2018 13:15

    Crash-Warnung: Rentenniveau in Deutschland ist das niedrigste der EU

    Nachdem immer wieder behauptet wird, die Deutschen wären „reich“ und müssten deshalb für alle möglichen Probleme wie Eurorettung oder Flüchtlingskrise nahezu alleine einstehen, zeigt sich jetzt immer mehr, dass dem nicht so ist. Nach einer Studie der EZB, sind die Deutschen, was das Vermögen angeht, sogar das Schlusslicht in Europa. Im Schnitt haben die anderen Länder doppelt bis dreimal mehr Vermögen als der durchschnittliche Deutsche. Diese Zahlen werden auch durch neue Studien aus anderen Quellen belegt.

    Ein Kritikpunkt gegenüber den Erhebungen der EZB war, dass die Altersrenten nicht in das Vermögen einbezogen worden seien. Doch gerade da ist Deutschland ebenfalls wieder Schlusslicht. Beim Vergleich der zu erwartenden Rentenhöhe kommt Deutschland nach Feststellungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gerade einmal auf 58 Prozent des letzten Einkommens.

    Der Schnitt auf Ebene aller OECD-Länder liegt jedoch bei 69 Prozent Rente im Vergleich zum letzten Einkommen. Besonders gut schneiden hier die Italiener mit 75 Prozent, die Spanier mit 84 Prozent und die Griechen mit sogar 110 Prozent Rente verglichen mit dem früheren Einkommen ab.

    Ursache dafür ist, dass in den meisten Ländern die letzten 5 bis 10 Jahre vor Renteneintritt, also die Jahre mit den meist besten Verdiensten im Erwerbsleben, als Berechnungsgrundlage für die Rente herangezogen werden. In Deutschland ist es dagegen ein Durchschnitt über das ganze Erwerbsleben, was erheblich schlechter für die spätere Rente ist.

    In Deutschland gilt: Lange arbeiten für ein niedriges Rentenniveau

    Noch drastischer wird es, wenn man die für die Rente nötigen Arbeitsjahre sieht. In Deutschland muss im Schnitt 45 Jahre für die Rente gearbeitet werden, in Frankreich jedoch nur 41 Jahre, in Italien 40 Jahre und in Griechenland sogar nur 35 Jahre. Hier wird wieder deutlich, wie sehr Erwerbstätige in Deutschland auch bei der Rente benachteiligt sind.

    Für Sie heißt das, dass Sie keinesfalls auf den Staat vertrauen dürfen. Das staatliche System bei uns mit den höchsten Einkommenssteuern und Sozialabgaben für Angestellte aller Industrieländer ist dafür verantwortlich, dass es zu einem immer schlechter werdenden Verhältnis zwischen der Höhe des letzten Einkommens vor Rentenbeginn und der dann gezahlten Altersrente kommt. Derzeit ist zudem nicht absehbar, dass sich daran grundlegend etwas ändert. Und das trotz der seit Jahren bekannten kritischen demografischen Situation.

    Auch deshalb ist es unumgänglich, Ihr Vermögen vor dem nächsten Crash zu retten. Nur Ihr eigenes Vermögen wird Sie dabei über Wasser halten, denn auf den Staat oder auch auf staatliche Leistungen wie die Rente wird im nächsten Crash kein Verlass sein.

  • 10.01.2018 15:19

    Wird die irre Überbewertung des US-Aktienmarkts 2018 abgebaut?

    Das Neue Jahr 2018 begann an den Aktienmärkten so, wie das alte Jahr endete. Es ging weiter fulminant nach oben; insbesondere bei den US-Aktien. Angeführt von den großen Tech-Aktien kennen die US-Indizes nur noch die Richtung nach oben. Der marktbreite S&P 500 stieg auf über 2.700. In den diversen Marktberichten steht unisono zu lesen, dass im aktuell euphorischen Umfeld die Investoren jede noch so kleine Schwäche als ideale Kaufgelegenheit sehen.

    Übertriebener Optimismus

    Auffällig ist derzeit ferner, dass die Stimmung unter den Privatanlegern in den USA derzeit so gut wie noch nie zuvor in der Geschichte ist. Einer jüngst veröffentlichten Umfrage zufolge sind fast 60 Prozent der privaten Investoren in den USA im Bullenlager. Nicht einmal jeder sechste Privatanleger ist momentan bearish gestimmt. Solche Werte sind wahrlich einzigartig und extrem zugleich. Kein Wunder, dass von einer Kapitulation der Bären gesprochen wird.

    Extreme Überbewertung

    Einher geht diese Euphorie mit einer ebenso epischen Überbewertung. Es kann an der Stelle nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass das Shiller-Kurs-Gewinnverhältnis mit Blick auf den marktbreiten S&P 500 mittlerweile auf über 33 gestiegen ist. Nur einmal in der Geschichte lag es höher. Und zwar im Dezember 1999 bei einem Wert von gut 44. Der historische Durchschnitt liegt im Übrigen bei gut 16.

    Anders formuliert, selbst bei einer Halbierung des US-Aktienmarkts läge die Bewertung immer noch über dem historischen Schnitt und wäre überhaupt nicht billig. Immer wieder wird derzeit ja betont, dass die Dividenden, sprich die Ausschüttungen der börsennotierten Gesellschaften, in einer zinslosen Welt ja der Ersatz für Zinserträge seien.

    Und auch der Blick auf die Dividendenrendite beim S&P 500 entlarvt, wie krass überbewertet der US-Aktienmarkt derzeit ist. Die Dividendenrendite beim Weltleitindex wird aktuell mit einem Wert von nicht einmal 1,8 Prozent ausgewiesen. Der historische Schnitt liegt aber bei gut 4,3 Prozent. Also, auch diese Kennziffer zeigt die krasse Überbewertung des US-Aktienmarkts sehr schön auf.

    Ja, liebe Leser, leider wissen wir nicht, wann diese absurden Werte wieder auf ein halbwegs normales Maß fallen werden. Es wäre aber nicht wirklich überraschend, wenn schon in nicht allzu ferner Zukunft die Wende nach unten einsetzen würde. Wie schon gesagt, selbst bei einer Halbierung wäre der US-Aktienmarkt im langfristigen Vergleich alles andere als ein supergünstiges Schnäppchen, bei dem man zuschlagen muss….

  • 09.01.2018 17:04

    2018: Wird die Blase am deutschen Immobilienmarkt immer größer?

    Der deutsche Immobilienmarkt steht schon seit längerer Zeit im Fokus der Medien. Das war auch zwischen den Jahren der Fall. Überall waren Artikel zu lesen, in denen von weiter steigenden Mieten und Preisen von Wohnimmobilien zu lesen ist.

    Es wurde darauf hingewiesen, dass allein in den ersten drei Quartalen des Jahres 2017 sich die Preise von Eigentumswohnungen um fast acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöhten. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern war der Preisanstieg nur ein wenig geringer als bei den Eigentumswohnungen. Hier wurde auf ein Plus von 5,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017 hingewiesen.

    Wird es noch teurer?

    Interessant ist auch, dass auch für 2018 fast alle Auguren mit weiter anziehenden Preisen rechnen. Extrem, aber wahr. Es gibt fast niemanden mehr, der zumindest etwas vorsichtiger gestimmt ist. Das ist auch beachtlich. Wie krass teuer selbst kleinste Eigentumswohnungen in den angesagten Ballungsräumen der Republik mittlerweile geworden sind, offenbart sehr eindrücklich das Beispiel München.

    Hier ist es mittlerweile so, dass Verkäufer selbst für Wohnungen, die nicht einmal eine eigene Dusche und Toilette haben, irre Mondpreise aufrufen. So werden im Nobelstadtteil Schwabing absolute Miniwohnungen mit einer Größe von zwölf Quadratmetern zum Verkauf angeboten. Und zwar für deutlich über 200.000 Euro! Wohl gemerkt, für eine Wohnung ohne Dusche und eigene Toilette. Gut möglich, dass in der aktuellen Blase solche Kleinstwohnungen selbst zu diesen Mondpreisen noch einen Käufer finden werden.

    Ja, liebe Leser, an der Stelle kann nicht oft genug betont werden, dass Sie um solche irren Angebote einen weiten Bogen machen sollten. Solche Exzesse gibt es wahrlich selten und diese treten meist dann auf, wenn aus vormals halbwegs normalen Märkten reine Spekulationsblasen geworden sind. Momentan liegen die Neubaukosten für eine Wohnung in Deutschland bei etwa 2.500 Euro pro Quadratmeter. Und selbst diese 2.500 Euro sind schon relativ „sportlich“.

    Wenn die Politik tatsächlich die regulatorischen Hürden für das Bauen niedriger legen würde, könnte in den kommenden Jahren viel (relativ) preiswerter Wohnraum entstehen. Und spätestens dann wird der Käufer der teuren Mini-Wohnung in Schwabing feststellen, dass er – Überraschung, Überraschung – am Höhepunkt des Preiszyklus völlig überteuert gekauft hat und zu diesem Kaufpreis wird nie mehr verkaufen können. Daher gilt auch 2018: Lassen Sie sich um Himmels willen auch jetzt nicht in die Falle extrem überbewerteter Immobilienengagements locken!

  • 08.01.2018 14:36

    US-Präsident Trump ruft 30.000 als neues Kursziel für den Dow Jones aus

    Der Höhenflug an den US-Börsen setzt sich auch 2018 ungebremst fort. In den ersten vier Handelstagen des neuen Jahres erklommen die diversen Indizes neue Rekordmarken. Der viel beachtete Dow Jones überwand am 4. Januar die runde Marke von 25.000. Und zwar in absolutem Rekordtempo. Es bedurfte sage und schreibe nur 23 Handelstage, also nicht einmal fünf volle Handelswochen, ehe der Index den Tausenderschritt von 24.000 auf 25.000 schaffte.

    So rasant ging es bisher nie zuvor in der Geschichte nach oben. Der alte Rekord von einer runden Tausendermarke zur nächsten lag bislang bei 24 Handelstagen. Gut möglich, dass angesichts des irren Momentums womöglich die 26.000er-Marke in deutlich weniger als 20 Handelstagen erreicht werden wird. Aber vielleicht geht der Rallye ja schon in den nächsten Wochen die Kraft aus.

    US-Präsident ruft neues Kursziel aus

    Wenig verwunderlich ist auch, dass in dem euphorischen Umfeld US-Präsident Trump höchstpersönlich den Anstieg auf 25.000 feierte. Er ging in dem Kontext sogar noch weiter und rief die 30.000 als „neue Nummer“ aus. Er deutete an, dass ein weiterer Anstieg der Kurse an den Börsen Ziel seiner Regierung ist.

    Und in dem Zusammenhang wurde auf ein ganzes Bündel an Maßnahmen der US-Regierung verwiesen, mit denen der Anstieg der Kurse zumindest gefördert werde. Konkret geht es hier um die Absenkung der Körperschaftssteuer und die weitere Erhöhung der fiskalischen Ausgaben. Das ist zumindest das Wunschdenken der Administration von Donald Trump.

    US-Notenbank besorgt über hohe „Asset-Preise“

    Höchst interessant ist da, was aus den jüngst veröffentlichten Protokollen der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank hervorging. Darin war zu lesen, dass eine Reihe hochrangiger Mitglieder der Federal Reserve aktuell besorgt sind. Grund zur Sorge seien den Protokollen zufolge Risiken für Finanzstabilität. Und in dem Kontext wird auf die gegenwärtige geringe Volatilität an den Märkten und – jetzt wird es höchst interessant – die hohen Bewertungen der Asset-, sprich Aktienpreise verwiesen.

    Ja, liebe Leser, wir sollten wahrlich extrem wachsam sein, wenn sich schon die höchsten Vertreter der mächtigen US-Notenbank ob der hohen Bewertung der Märkte sorgen. Anders formuliert, das Chance-Risiko-Verhältnis ist derzeit für Käufer am US-Aktienmarkt denkbar schlecht. Letztlich stellt sich die Frage, wann dieser extreme Hausse-Impuls beendet sein wird. Sicher ist, dass das Absturzpotential mit jedem Tag weiterer Rekorde an den Aktienmärkten größer wird. Unabänderlich.

  • 05.01.2018 10:17

    Crash-Warnung: Bafin warnt vor Kryptowährungen

    Ein großes Thema 2017 auf jeden Fall das Aufkommen der Kryptowährungen. Vor einem Jahr noch etliche Experten den Namen Bitcoin. Das hat sich in den vergangen 12 Monaten massiv geändert. Hier hat sich eine riesige Spekulationsblase aufgebaut, vor deren Gefahren jetzt auch immer mehr Experten warnen.

    So hat jetzt der Präsident der Finanzaufsichtsbehörde Bafin Felix Hufeld vor Kryptowährungen wie dem Bitcoin gewarnt. Seiner Ansicht nach handle es sich hier um höchst spekulative Entwicklungen, die letztlich nur erhebliche Verluste produzieren werden.

    Dem schloss sich der Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele an und machte klar, dass es sich beim Bitcoin um keine Währung im eigentlichen Sinn handle. Als Wertaufbewahrungsmittel eigne sich der Bitcoin wegen der extremen Wertschwankungen schon gar nicht. Zudem spreche das teure, ineffiziente, ausschließlich vom Internet abhängige Übertragungssystem, der sogenannte Blockchain, gegen eine Eignung als Zahlungsmittel.

    Bitcoin sind keine Währung – sondern nur eine reine Spekulation

    Ich sehe es ähnlich: Bitcoins sind keine Währung, sondern nur ein Spekulationsmittel, hinter dem rein gar nichts, außer die Gier nach Rendite steht. Dass es hier solche Kursexzesse gibt, ist für mich nur ein Zeichen dafür, dass die Spekulation an den Aktienbörsen oder dem Immobilienmarkt inzwischen ausgereizt ist und man sich auf neuen Feldern betätigen muss.

    Das deutet darauf hin, dass diese ganze Blase schon bald platzen wird. Und den vergangenen Monaten ist die Risikobereitschaft der Anleger in diesem Bereich deutlich angestiegen. Daher werden auch die Auswirkungen massiv spürbar sein.

    Doch diesmal geht es nicht wie im Jahr 2000 um eine reine Aktienblase oder wie im Jahr 2008 um eine Immobilienblase. Heute handelt es sich um eine Blase, die sämtliche relevanten Anlagebereiche wie Aktien, Anleihen und Immobilien umfasst. Dazu kommen jetzt auch noch Exoten wie Bitcoins und sonstige Krypto-Währungen. Das macht deutlich, welche Dimension die Spekulationen am realen und digitalen Finanzmarkt inzwischen erreicht hat.

    Wenn sich dieses Konstrukt aus Sorglosigkeit, Unvernunft und Gier mit einem Schlag in Luft auflöst, dann wird es kein Halten mehr geben, dann wird das ganze Finanzsystem kollabieren, ohne dass dies die Politiker oder die Notenbanken aufhalten könnten. Dieser Tag der Entscheidung rückt immer näher. Umso wichtiger ist es für Sie, dass Sie aktiv dagegen absichern. Nur eine breite Streuung Ihres Anlagekapitals kann Sie wirklich vor großen Verlusten schützen.

  • 05.01.2018 10:00

    Schuldenkrise: Deutsche Staatsverschuldung über 7 Billionen Euro

    Neben den Lobliedern auf die angeblich boomende Wirtschaft, hören Sie derzeit auch immer wieder die Behauptung, dass der Staat sich jetzt nicht mehr verschulden werde und wir nur eine Staatsverschuldung von gut 2,1 Billionen Euro zu tragen hätten.

    Doch hier kommen aktuelle Untersuchungen zu einem ganz anderen Ergebnis.

    Die wirkliche Schuldenlast des Staates ist mehr als dreimal so hoch wie der offiziell ausgewiesene Betrag.

    Staatsverschuldung liegt bei über 7 Billionen Euro

    Wie die Stiftung Marktwirtschaft, deren wissenschaftlicher Beirat auch unter dem Namen „Kronberger Kreis“ bekannt ist, in ihrer aktuellen Generationenbilanz zeigt, beträgt die wirkliche Staatsverschuldung über 7 Billionen Euro.

    Auf diese Summe kommt man, wenn alle Verbindlichkeiten von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungsträgern zusammengerechnet werden.

    Die aufgeschobenen Folgen der großen Schuldenlast

    Die versteckte Staatsverschuldung besteht dabei aus den Ansprüchen der Bürger an das Rentensystem, die Pflegeversicherung und die gesetzliche Krankenversicherung, sowie den immensen Pensionslasten der Beamten von Bund, Ländern und Gemeinden.

    Durch die Überalterung der Bevölkerung werden diese Lasten in Höhe von über 4,6 Billionen Euro schon bald nicht mehr zu verstecken sein und real vom Staat bezahlt werden müssen.

    Dazu kommt, dass Deutschland inzwischen, gerechnet in Geburten pro 1.000 Einwohner, die niedrigste Geburtenrate der Welt hat.

    Das hat zur Folge, dass bereits in naher Zukunft die arbeitende Bevölkerung kaum noch in der Lage sein wird, die Mittel zur Finanzierung dieser Lasten aufzubringen.

    Derzeit verfrühstücken wir schlicht die Zukunft der nachfolgenden Generationen, indem die Versorgungs- und sonstige Lasten einfach in die Zukunft verschoben werden.

    Die Staatsschulden können niemals bezahlt werden

    Mit anderen Worten: Selbst wenn es keine Finanzkrise mehr gäbe, ist das Ende unseres Systems bereits heute schon eingeläutet.

    Alleine an dieser immensen real existierenden Schuldenlast sehen Sie schon, dass unser Finanzsystem überhaupt keine Zukunft hat, denn diese Verbindlichkeiten können von niemandem jemals bezahlt werden.

    Doch zusätzlich zu diesem Problem steigt mit jedem Tag das Risiko eines neuen Finanzcrashs.

    Die Aktienkurse haben sich weltweit massiv von jeder angemessenen fundamentalen Bewertung entfernt. Dieser Zustand führt zwangsläufig zu einem neuen Kollaps, wie wir ihn schon bei den letzten Crashs in den Jahren 2000 und 2008 erlebt haben.

    Dazu kommt die weltweite Immobilienblase, die jederzeit platzen kann. Auch bei uns ist diese Gefahr unübersehbar.

    Absicherung jenseits der Börse

    Denn nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank sind Immobilien vor allem in deutschen Großstädten im Schnitt um 20 bis 30 Prozent überbewertet.

    Tritt dieser Fall ein, wird das viele Investoren in den Bankrott treiben.

    Daher ist es für Sie entscheidend, dass Sie eben nicht in das Schneeballsystem an der Aktienbörse investieren, sondern sich heute absichern.

    Gegen die Krise, die uns erwartet, hilft nur eine möglichst breite Streuung Ihres Vermögens in Fremdwährungen, Edelmetalle, KGU-Aktien und Short-Werte.

  • 03.01.2018 15:40

    Schwächelt die chinesische Konjunktur 2018?

    Seit Jahren glänzt das Riesenreich der Mitte mit exorbitant hohen BIP-Wachstumszahlen. Hier reden wir von Werten, von denen die gesättigten Industrienationen des Westens nur träumen können. Während in deutschen Landen schon ein Wachstum von um die zwei Prozent gefeiert wird, sind in China BIP-Wachstumsraten von sieben und mehr Prozent völlig „normal“. Und das schon seit Jahren. Für das Jahr 2017 geht die Weltbank von einem BIP-Wachstum Chinas von 6,9 Prozent aus.

    Wachstum schwächt sich ab

    Nun mehren sich aber die Anzeichen, dass es im Jahr 2018 in China konjunkturell schwieriger werden könnte. Reuters meldete zwischen den Jahren, dass der chinesischen Wirtschaft laut einer Umfrage unter Unternehmen eine Abkühlung im Jahr 2018 bevorsteht.

    Der Umfrage des privaten Analysehauses China Beige Book International (CBB) zufolge schwäche sich das Wachstum bei Löhnen und Neueinstellungen ab. Den stärksten Gegenwind würde derzeit die Einzelhandelsbranche erfahren. Und hier bekommen den CBB-Experten zufolge insbesondere die Automobilhändler Gegenwind.

    Kreditwachstum schwächt sich ab

    Hinzu kommt ferner, dass das Kreditwachstum in China in Relation zu den gewaltigen Anstiegen der Vorjahre deutlich geringer wird. Hier kommen wir von Kreditwachstumswerten von 20 Prozent und mehr in den Jahren 2015/16. In 2017 kam es dann zu einer deutlichen Abkühlung beim Kreditwachstum in Richtung zehn Prozent. Gut möglich, dass es hier auch keine weitere große Steigerung mehr geben kann.

    Denn die chinesische Volkswirtschaft ächzt bereits jetzt unter einer riesigen Schuldenlast. Die Gesamtverschuldung des Reichs der Mitte liegt auf einem historisch hohen Niveau von sage und schreibe 250 Prozent des BIP. Seit der Finanzkrise 2008/9 ist die Verschuldung exorbitant gestiegen. Und zwar von einem Niveau von 150 auf jetzt 250 Prozent des BIP.

    Ja, liebe Leser, von den meisten „Experten“ wird China nur als Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft gesehen. Die gewaltigen Risiken der chinesischen Gesamtverschuldung werden indes kaum beachtet. Im Gegenteil, es wird gänzlich ausgeblendet, dass diese Schuldenlast auch zur Gefahr für die Entwicklung der Weltwirtschaft werden könnte. Seien Sie also alles andere als überrascht, wenn 2018 eher schlechte Nachrichten aus dem Reich der Mitte kommen werden…

  • 02.01.2018 15:12

    Setzt sich die Hausse an den Aktienmärkten 2018 fort?

    Im Jahr 2017 ging es an den internationalen Aktienmärkten steil nach oben. Allen voran die US-Aktienmärkte kennen seit dem Wahlsieg von Donald Trump im November 2016 nur noch eine Richtung. Und zwar fast senkrecht nach oben. Hier reden wir mittlerweile von einem Plus von um die 40 Prozent seit dem Wahltag bzw. 25 Prozent im Jahr 2017. Das ist in Relation zur zähen Entwicklung der Realwirtschaft schon wahrlich extrem.

    20 Billionen Dollar Vermögenszuwachs

    In ersten Berechnungen wurde bereits ermittelt, dass in Folge des extremen Kursaufschwungs an den Aktienmärkten gewaltige Steigerungen bei der Kapitalisierung der Börsen zu verzeichnen waren. Und hier geht es wahrlich nicht um „peanuts“. 2017 dürfte die Marktkapitalisierung der globalen Märkte um sage und schreibe 20 Billionen Dollar gestiegen sein. Das ist ein massiver Anstieg.

    Anders ausgedrückt, die Entkopplung von der Realwirtschaft ist schon bezeichnend. Zum Vergleich: Das Welt-BIP lag 2016 bei gut 75 Billionen Dollar und dürfte 2017 vielleicht auf gut 77 Billionen Dollar gewachsen sein. Die Börsenkapitalisierung wächst also in etwa zehnmal schneller als das Welt-BIP.

    Neuntes Hausse-Jahr 2018?

    Berechtigterweise stellt sich die Frage, ob es auch 2018 so weitergehen kann und letztlich auch wird. Wohl gemerkt, wir haben jetzt bereits acht Jahre Aufwärtsbewegung an den internationalen Aktienmärkten hinter uns. Es wäre im historischen Vergleich eher atypisch, wenn die Hausse 2018 ungebremst weitergehen würde. Allen voran an den US-Aktienmärkten sind die Bewertungen mittlerweile im langfristigen Vergleich derart hoch und teuer, dass es äußerst unwahrscheinlich ist, dass die Hausse ungebremst anhält.

    Hinzu kommt, dass die Volatilität, die Sorglosigkeit der Anleger, auf einem historisch so noch nie da gewesenen Niveau ist. Der Volatilitätsindex erreichte im Dezember in den USA Werte von unter 10. Ein so tiefes Niveau gibt es wahrlich nur extrem selten. Anders formuliert, noch nie hatten die Investoren so wenig Angst wie aktuell. Und das Ganze bei einem im historischen Vergleich extrem hohen Shiller-KGV von über 30 beim Weltleitindex, dem S&P 500.

    Ja, liebe Leser, alles in allem ist es wenig wahrscheinlich, dass die Party der Bullen im Jahr 2018 weitergehen wird. Es bleibt einzig fraglich, wann die Bären aus dem Bärenschlaf aufwachen werden. Die Zeit ist allemal dafür reif. Überreif.