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++ Krisenreport ++ EILMELDUNG ++ Krisenreport ++ EILMELDUNG ++ Alarm-Zustand an der Frankfurter Börse: So retten Sie Ihr Vermögen vor dem SUPERGAU

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20.11.2017

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Aktuelle Artikel
  • 20.11.2017 16:32

    Crash-Gefahr: OECD warnt vor wachsenden Risiken

    Die Krisengefahr wird aktuell in der Öffentlichkeit kaum noch gesehen. Es ist eher so, dass es fast täglich neue Jubelmeldungen und angehobene Prognosen gibt. Wenn man diesen Meldungen Glauben schenkt, könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass es auf ewig so weitergehen wird mit dem wirtschaftlichen Aufschwung.

    Doch wie Sie sich denken können, stehe ich diesem fast grenzenlosen Optimismus kritisch gegenüber. Mit dieser Meinung stehe ich nicht allein. Wenn man eben etwas genauer hinschaut, finden sich auch auf offizieller Seite mahnende Stimmen.

    Unbeobachtet von der breiten Öffentlichkeit hat unlängst die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vor steigenden Ungleichgewichten im Finanzsystem gewarnt. Die OECD-Chefökonomin Catherine Mann wies dabei darauf hin, dass sich die Finanzmärkte heute mehr denn je von der Realwirtschaft abgekoppelt hätten, die Risiken dort nicht mehr gesehen werden und es dadurch gefährliche Entwicklungen gibt.

    Zwar schränkte die Chefökonomin ihre Warnung wieder ein, als sie auf die komplett andere Lage von heute, verglichen mit früheren Wirtschaftszyklen, verwies, doch in einer Hinsicht bin ich derselben Auffassung wie sie: Gerade seit der Finanzkrise 2008 hat sich das Finanzsystem von der Realwirtschaft abgekoppelt. Das sehen Sie vor allem bei den Aktienbörsen, wo z. B. noch letztes Jahr der S&P500-Index um ganze 17 Prozent anstieg, während die von ihm repräsentierte US-Wirtschaft gerade einmal um 1,6 Prozent zulegte.

    Immobilien und Aktien massiv überbewertet

    Das Gleichgewicht ist gestört und Aktien, Immobilien sowie Anleihen werden trotzdem auf immer neue Rekordhöhen hochspekuliert. Doch solch ein Zustand geht nicht dauerhaft gut. In der Natur endet jede Fehlentwicklung letztlich in einer Korrektur der Verhältnisse. Bei einem Gewitter bauen sich unterschiedliche Ladungen in der Wolke und am Boden so lange auf, bis ein Kurzschluss entsteht, für den ein Blitz einen Ausgleich schafft. Auch das Finanzsystem unterliegt diesen Naturgesetzen und deshalb ist der Crash unausweichlich, um die entstandenen Auswüchse zu beseitigen.

    Das bedeutet, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich die jetzigen überzogenen Kurse wieder ganz plötzlich korrigieren. Dann werden die Aktien abstürzen und Immobilien wieder drastisch an Wert verlieren.

    Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig gegen diesen unweigerlich kommenden Crash schon heute absichern. Das tun Sie mit einer breiten Streuung Ihres Vermögens, die ich Ihnen an dieser Stelle immer wieder nahebringe.

  • 17.11.2017 13:45

    Warum Griechenland noch nicht über den Berg ist

    Vor der deutschen Bundestagswahl betonten die Finanzminister der Euro-Zone, dass nun selbst das Krisenland Griechenland auf einem guten Weg sei.

    Nur ab und an wird darüber berichtet, dass die Lage vor Ort immer noch prekär ist.

    Faule Kredite im Fokus

    Jüngst wurde berichtet, dass die hellenischen Geldinstitute nach vielen Jahren des wirtschaftlichen Niedergangs immer noch auf einem gigantischen Berg an faulen Krediten sitzen.

    Hier reden wir immer noch über ein Volumen von 103 Mrd. €, also fast 60% der drastisch geschrumpften Wirtschaftsleistung.

    Und nun fordert die EZB einen Abbau dieser Bestände um 38 Mrd. € bis Ende 2019. Ob und wie das gelingen wird, steht indes in den Sternen.

    Hohe Verschuldung

    Nach wie vor leidet die griechische Wirtschaft unter einer exorbitant hohen Verschuldung.

    Die Staatsverschuldung liegt bei fast 180% der Wirtschaftsleistung und ist damit 3x so hoch, wie es die Maastricht-Regeln eigentlich erlauben.

    Spannend wird werden, ob die internationalen Gläubiger im Sommer 2018 nach dem Auslaufen des 3. Rettungs-Pakets zumindest über Schulden-Erleichterungen nachdenken werden.

    Hier wird es um Themen wie Fristen-Verlängerungen und dergleichen gehen.

    Selbst der IWF verlangt ja schon seit geraumer Zeit, dass das krisengeplagte Land etwas mehr Luft zum Atmen bekommt.

    Bevölkerung leidet stark unter Dauerkrise

    Die normale griechische Bevölkerung leidet nach wie vor extrem unter der Krise: Die offiziell ausgewiesene Arbeitslosen-Quote liegt bei über 20%.

    Fakt ist zudem, dass laut jüngsten Medienberichten, die sich auf Zahlen des hellenischen Arbeitsministeriums berufen, 60% der Beschäftigten in sogenannten „flexiblen“ Beschäftigungs-Verhältnissen „stecken“.

    Sprich, diese Menschen arbeiten in Teilzeit oder Rotation und haben keinen Vollzeitjob. Der Anteil der „flexibel Beschäftigten“ stieg demnach im Oktober dieses Jahres auf 62%.

    Konkret heißt das, dass von rund 2 Mio. Arbeitnehmern gut 1,1 Mio. ohne Vollzeit-Arbeitsvertrag beschäftigt waren.

    Fazit und Ausblick

    Ja, liebe Leser: Die griechische Krise hält nach wie vor an. Die Euro-Krise ist damit alles andere als beendet und gelöst.

    Spätestens im Sommer 2018 wird das Thema Griechenland wieder auf die Agenda kommen.

    Und dann wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dem deutschen Steuerzahler die Rechnung dafür präsentiert werden.

    Das im Sommer 2015 beschlossene 3. Rettungs-Paket läuft ja dann „pünktlich“ nach der Bundestagswahl aus.

    Darüber hinaus kommt hinzu, dass über die Schulden-Erleichterungen just im Sommer 2018 entschieden wird, in dem die Fußball-WM stattfindet – ein Schelm, wer insofern Böses dabei denkt…

  • 15.11.2017 18:51

    Deflationsgefahr wird massiv unterschätzt

    Schon gestern ging es an dieser Stelle um das Lesertreffen im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank in Frankfurt in der vergangenen Woche. Spannend war hier tatsächlich die Frage nach den Ursachen einer Deflation. Diese Frage wurde offenbar durch mich zum ersten Mal aufgeworfen, da die Mitarbeiterin sonst besser auf diese eigentlich naheliegende Fragestellung vorbereitet gewesen wäre.

    Mir zeigt die Unkenntnis der Bundesbank-Mitarbeiterin über die historischen Gründe der Deflation, dass dieses Thema gerade heute bei den meisten Menschen gar keine Rolle spielt und sich offenbar nur wenige überhaupt damit befasst haben. Noch heute wird vielfach angenommen, die 1930er Jahre wären eine Inflationsphase gewesen.

    Parallelen der Deflation 1930 zu heute

    Doch die Deflationsfrage ist keineswegs eine rein historische Angelegenheit, sondern ist gerade heute für Sie interessant. Viele Entwicklungen sind denen von damals extrem ähnlich. So haben wir heute, genauso wie 1929, ein extrem aufgeblasenes Kursniveau an den Aktienbörsen, dem außer der Erwartung, dass die Werte der Aktien immer steigen werden, nichts an fundamentaler Substanz mehr gegenübersteht.

    Dazu kommt eine sehr euphorische Haltung der meisten Anleger und Experten im Hinblick auf die wirtschaftliche Zukunft. Damals wie heute glauben viele von ihnen, dass es „immer so weitergehen“ werde. Dieser Optimismus erzeugt eine sorglose Haltung, in der unkritisch riskante Wertpapiere gekauft werden, in der puren Erwartung, dass es keine Risiken mehr gäbe und man dadurch leistungslos reich werden würde.

    Selbst Anleihen mit einhundert Jahren Laufzeit von Pleitestaaten wie Argentinien werden heute schon mehr als dreifach überzeichnet. Weitere Beispiele sind die Spekulationen mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin, mit Immobilien oder Aktienwerten wie denen des Autobauers Tesla, einem Unternehmen, das bislang nur Verluste macht und dieses Jahr dennoch eine höhere Börsenkapitalisierung erreichte als BMW.

    Die Spekulationsblase wird auch heute wie 1929 platzen und zu einer gewaltigen Deflation mit einer daraus resultierenden Weltwirtschaftskrise führen. Damals verfielen Aktienwerte im Schnitt um 90 Prozent. Ebenso Immobilien, die auch nur noch ein Zehntel ihres ursprünglichen Wertes hatten.

    Wie die Geschichte auch zeigt, ist eine breite Streuung des Vermögens der beste Schutz gegen Krisen. An dieser Stelle präsentiere ich Ihnen daher regelmäßig die besten Möglichkeiten, das Vermögen breit zu streuen. Denn nicht nur im Winter sondern auch beim Vermögen gilt: Wer streut rutscht nicht.

  • 13.11.2017 15:39

    Fast jeder fünfte Deutsche von Armut bedroht

    Die deutsche Wirtschaft ist kaum mehr zu bremsen. Die Gefahr ist groß, dass die Wirtschaft überhitzt. So oder so ähnlich liest es sich derzeit fast überall. Der konjunkturelle Aufschwung in deutschen Landen ist derzeit von Superlativen geprägt. Und es fällt nur ganz am Rande auf, dass dieser Schein-Boom doch mit Schattenseiten behaftet ist. Jüngst lief eine amtliche Meldung des Statistischen Bundesamts über die Ticker, die mitten im Mega-Boom doch etwas nachdenklich stimmen sollte.

    16 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen

    Das Statistische Bundesamt (Destatis) machte jüngst die Ergebnisse der Erhebung LEBEN IN EUROPA (EU-SILC) publik. Demnach waren in Deutschland 16 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Während der Anteil der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Bevölkerung in der Europäischen Union (EU) im Jahr 2016 durchschnittlich bei 23,5 % lag, betrug dieser Anteil in Deutschland 19,7 Prozent.

    Eine Person gilt als von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, wenn mindestens eine der folgenden drei Lebenssituationen zutrifft: Ihr Einkommen liegt unter der Armutsgefährdungsgrenze, ihr Haushalt ist von erheblicher materieller Entbehrung betroffen oder sie lebt in einem Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung. Für jede dieser Lebenssituationen kann jeweils der Anteil der Personen in der Bevölkerung ermittelt werden, auf den diese Situation zutrifft.

    Jeder Sechste armutsgefährdet

    Mit 16,5 Prozent der Bevölkerung war jede sechste Person in Deutschland im Jahr 2016 armutsgefährdet. Das entsprach rund 13,4 Millionen Menschen. Eine Person gilt nach der EU-Definition für EU-SILC als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung verfügt (Schwellenwert der Armutsgefährdung). 2016 lag dieser Schwellenwert für eine alleinlebende Person in Deutschland bei 1.064 Euro im Monat, für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren bei 2.234 Euro im Monat.

    Sehr erstaunlich ist auch, dass 2016 sage und schreibe fast vier Prozent der Bevölkerung in Deutschland von erheblicher materieller Entbehrung betroffen waren. Das bedeutet, dass ihre Lebensbedingungen aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln eingeschränkt waren. Sie waren zum Beispiel nicht in der Lage, ihre Rechnungen für Miete, Kredite oder Versorgungsleistungen zu bezahlen, ihre Wohnungen angemessen zu beheizen oder eine einwöchige Urlaubsreise zu finanzieren.

    Ja, liebe Leser, einst galt ja das „Credo“, das Versprechen „Wohlstand für alle“. Es besorgt schon, wenn schon jetzt, mitten im Super-Boom, jeder fünfte Bürger Deutschlands direkt mit der Thematik Armut betroffen ist. Man mag gar nicht daran denken, wie sich die Lage dann darstellt, wenn die nächste allfällige Krise erbarmungs- und schonungslos zuschlägt….

  • 10.11.2017 11:07

    Deutscher Immobilienmarkt im Fokus internationaler Investoren

    Das Mega-Thema „Immobilien“ steht in deutschen Landen selbst in diesen späten Herbsttagen des Jahres 2017 immer noch ganz oben auf der Agenda.

    Und fast täglich gibt es neue „frohe Botschaften“ aus der seit Jahren erfolgsverwöhnten Branche.

    Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungs-Gesellschaft PwC veröffentlichte erst jüngst eine Studie, die diesen Befund eindeutig bestätigte:

    Deutscher Immobilienmarkt wird immer wichtiger

    Der Studie zufolge sei Deutschland nun für internationale Immobilien-Investoren der wichtigste Markt in Europa.

    Mit 68 Mrd. € Investitions-Volumen (Vorjahr: 54 Mrd. €) habe Deutschland in den vergangenen 12 Monaten Großbritannien überholt.

    Dort seien die Gesamt-Investitionen von 68 auf 64 Mrd. € gefallen.

    Die Unsicherheit über den Ausgang der BrExit-Verhandlungen wirke sich der Studie zufolge massiv negativ auf das dortige Investitions-Klima aus.

    80% der Befragten gehen von fallenden Immobilienwerten und einem Rückgang an Investitionen in Großbritannien aus.

    Gleichzeitig rechnen fast 70% damit, dass die Investitionen im Rest der EU steigen werden.

    Deutsche Ballungsräume stark gefragt

    Und in diesem Kontext verwundert es überhaupt nicht, dass insbesondere die großen Städte in Deutschland zu den Profiteuren dieser Entwicklung gehören werden.

    Die befragten Branchen-Eperten trauen den deutschen Städten folglich mit das größte Entwicklungs-Potenzial zu.

    Als Ergebnis der Studie kam folgendes heraus:

    Mit Berlin, Frankfurt, München und Hamburg befinden sich gleich 4 deutsche Städte unter den Top-6 Standorten mit den besten Investitions- und Entwicklungs-Potenzialen 2018.

    Schlechte Nachrichten für Mieter

    Der Studie zufolge dürfte sich dieser Trend auch bei den Mieten widerspiegeln.

    Aufgrund der nach wie vor steigenden Attraktivität deutscher Immobilien rechnen die befragten Experten mit den europaweit höchsten Mietpreis-Steigerungen in Berlin, Hamburg und München.

    Die europaweit einzige wichtige Metropole, in der die Mieten laut Studie sinken dürften, sei London.

    Ja, liebe Leser, im Zusammenhang mit der Studie stellt sich wahrlich die „heißeste“ Frage zum deutschen Immobilienmarkt: Wie lange wird dieser Boom noch anhalten?

    Der PwC-Studie zufolge sei der Immobilien-Zyklus in Deutschland faktisch schon jetzt weit fortgeschritten – aber eine wirkliche Abkühlung sei nicht in Sicht.

    Sicher ist, dass nach diesem Boom eine Abkühlung kommen wird. Es stellt sich einzig die Frage, wann dies der Fall sein wird.

    Und sicher ist auch: Je länger der Boom noch anhält, umso heftiger wird die anschließende „Delle“ ausfallen.

    Es bleibt daher nach wie vor ratsam, das wilde Treiben am deutschen Immobilienmarkt von der Seitenlinie aus zu beobachten.

    Wehe, wehe, wenn wir jetzt schon auf das bittere Ende sehen…!

  • 08.11.2017 15:57

    Jeff Bezos: Reichster Mann der Welt verkauft Aktien

    An den US-Aktienmärkten setzt sich die Kaufpanik der Vorwochen fort.

    Erste Marktbeobachter sprechen schon von einem Crash nach oben. Beinahe täglich werden immer neuere und höhere Kursziele in den Raum gestellt.

    Amazon-Aktie im Höhenflug

    Und in dem Kontext wird immer wieder auf die Erfolgsstory Amazon hingewiesen.

    Manche Analysten trauen der Amazon-Aktie zu, schon im Jahr 2018 die Marktkapitalisierung von 1 Bio. Dollar zu erreichen.

    Das wäre ein absolutes Novum; nie zuvor hat eine Aktie eine derart hohe Marktkapitalisierung erreicht.

    Zum Vergleich: Der aktuelle Wert aller Amazon-Aktien liegt bei einem Kurs von 1.111 Dollar bei gut 535 Mrd. Dollar.

    Um die besagte Billion zu erreichen, müsste sich der Amazon-Aktienkurs vom aktuellen Niveau aus also fast nochmals verdoppeln.

    Momentan liegt mit Blick auf die Marktkapitalisierung die Apple-Aktie klar vor Amazon.

    Nach dem jüngsten Kurs-Anstieg liegt die Kapitalisierung der Apple-Aktien bei über 900 Mrd. Dollar.

    Amazon-Vorstands-Chef reichster Mann der Welt

    Nichtsdestotrotz führte der rasante Anstieg der Amazon-Aktien dazu, dass der Gründer und Vorstands-Chef von Amazon, Jeff Bezos, mittlerweile zum reichsten Mann der Welt avancierte.

    Er liegt nun mit Blick auf sein Netto-Vermögen klar vor dem berühmten Microsoft-Gründer Bill Gates.

    Das Vermögen von Bezos, der noch gut 16% der ausstehenden Amazon-Aktien hält, wird mittlerweile auf fast 94 Mrd. Dollar taxiert. Damit liegt er fast 4 Mrd. vor Gates.

    Jeff Bezos verkauft Aktien

    Höchst beachtlich ist aber, dass Bezos jetzt die Gunst der Stunde des exorbitant hohen Kurses der Amazon-Aktie nutzt und massiv eigene Aktien verkauft.

    Einer Pflichtmitteilung gegenüber der US-Börsen-Aufsicht SEC zufolge machte der Amazon-Chef in den letzten Tagen kräftig Kasse:

    Er verkaufte sage und schreibe 1 Mio. Amazon-Aktien im Gegenwert von mehr als 1,1 Mrd. Dollar.

    Netto, also nach Steuern, dürfte er damit gut 840 Mio.Dollar erlöst haben.

    Ja, liebe Leser, spätestens jetzt sollten selbst die notorischen Optimisten zumindest hellhörig werden:

    Der reichste Mann der Welt steht auf der Verkaufsseite und stößt einen Teil seiner Amazon-Aktien ab!

    Bezos weiß wohl auch, dass selbst bei Amazon am Ende die Bäume nicht immerzu in den Himmel wachsen werden…

    Und ihm ist auch sehr wohl bewusst, dass die Bewertung der Amazon-Aktie selbst unter optimistischen Annahmen exorbitant hoch ist.

    In optimistischen Schätzungen wird dem Amazon-Konzern für das Jahr 2018 ein Gewinn von nicht einmal 8 Dollar je Aktie zugetraut.

    Daraus errechnet sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 140, was selbst in normalen Börsen-Phasen schon völlig überbewertet ist.

  • 07.11.2017 15:44

    Scheinbare Inflation: Strompreise auf Rekordhoch

    Alles wird immer teurer – das ist die Erkenntnis vieler Verbraucher. Dabei werden Preissteigerungen immer gleichbedeutend mit einer inflationären Tendenz angesehen.

    Doch in diesem Beitrag zeige ich Ihnen, dass das nicht so ist, sondern vielmehr die von der Masse der Investoren vernachlässigte Deflation eine Herausforderung darstellt.

    Strompreise in Deutschland auf Rekordhoch

    Wie das Vergleichs-Portal Verivox bekanntgab, haben die Strompreise in Deutschland 2017 mit über 28 Cent pro kWh ein neues Rekordhoch erreicht.

    Ursache dafür ist, dass 56% des Strompreises nur aus Steuern, Umlagen für den Ökostrom und sonstigen Abgaben bestehen und diese massiv weiter angestiegen sind.

    Damit hat Deutschland den teuersten Strom der Welt. Allein die Summe der Umlagen ist höher als das, was der Strom z. B. in Österreich insgesamt kostet.

    Das hat aber nichts mit Inflation zu tun

    Oft wird hier jedoch der Fehler begangen, diese Preissteigerungen als „Inflation“ anzusehen.

    Doch sind das keine Auswirkungen einer wirklichen Geldentwertung durch zu hohe Geldemission der Notenbank.

    Nein, diese Preis-Erhöhungen sind allein durch staatliche Maßnahmen – Stichwort: Energiewende – hervorgerufen und haben mit dem Geldsystem nichts zu tun.

    Administrative Preis-Erhöhungen sind auch nicht inflationär

    Das Gleiche gilt für alle administrativen Preis-Erhöhungen, beispielsweise bei Abgaben und Steuern für den Staat oder Preis-Erhöhungen bei staatlichen Monopol-Betrieben wie etwa dem öffentlichen Personen-Nahverkehr, bei der Deutschen Post AG oder der Deutschen Bahn AG.

    Letztlich sind solche Preis-Erhöhungen keineswegs inflationär, sondern deflationär.

    Wenn der Strompreis immer weiter steigt, ohne dass das durch gleichzeitig steigende Massen-Einkommen kompensiert wird, bewirkt dies, dass immer mehr Haushalte in anderen Bereichen sparen müssen.

    Dann wird beim Konsum gespart, oder größere Anschaffungen, etwa ein neuer Fernseher oder ein neues Auto, werden hinausgezögert oder gar nicht erst realisiert.

    Das bewirkt, dass die betreffenden Branchen weiter unter Druck geraten und letztlich die Preise deflationär senken müssen.

    Sichern Sie sich gegen Deflation ab

    Deshalb ist es für Sie wichtig steigende Preise nicht automatisch als „Inflation“ zu sehen. Heute ist die Absicherung des Vermögens v. a. gegen eine Deflation wichtig.

    Genau hier bin ich einer der wenigen Experten, der sowohl gegen Deflation, wie auch eine danach folgende Inflation absichert.

    Gegen die Deflation wappnen Sie sich mit Fremdwährungen und einem persönlichen Cash-Anteil.

    Dieser sollte so bemessen sein, dass Sie damit die Ausgaben bestreiten können, die nötig sind, um Ihren Lebensstandard für mind. 2 Monate aufrechtzuerhalten.

    Gegen Inflation sichern Sie sich mit anderen flexiblen Anlageformen wie beispielsweise Edelmetallen ab.

  • 06.11.2017 17:05

    Deutsche Sparer setzen zunehmend auf Aktien und Immobilien

    Alle Jahre wieder geben die deutschen Sparkassen, genauer gesagt: der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), anlässlich des Weltspartags bekannt, was die deutschen Sparer aktuell so umtreibt.

    Fakt ist demnach, dass sich die Präferenzen der deutschen Sparer einer repräsentativen Umfrage des DSGV zufolge nach 10 Jahren Finanzkrise deutlich verändert haben.

    Aktien und Immobilien im Fokus

    Unter dem Strich sei es nun so, dass selbst genutzte und vermietete Immobilien zusammen mit Wertpapier-Anlagen wie Aktien-, Investment- und Immobilienfonds ganz oben in der Gunst der Sparer stehen.

    Dagegen hätten Lebens- und Renten-Versicherung sowie der Bausparvertrag in den letzten Jahren an Beliebtheit verloren.

    Höchst beachtlich ist aber auch, dass im Vergleich zum Jahr 2016 die Beliebtheit der selbst genutzten Immobilie als Anlageform leicht rückläufig sei.

    Hintergrund dieser Entwicklung sei laut DSGV, dass v. a. die gestiegenen Immobilienpreise an der Beliebtheit zehrten.

    Sehr spannend ist auch, dass dem Verband zufolge die Beliebtheit von Aktien deutlich gewachsen sei.

    Aktien im Höhenrausch

    Der Verband teilt in dem Kontext mit, dass die deutschen Sparer nun stärker vom Anstieg der Aktienkurse profitieren könnten.

    Der Präsident des DSGV, Georg Fahrenschon, merkte in dem Kontext an, dass der DSGV es begrüße, dass sich die deutschen Sparer nun stärker für Wertpapier-Anlagen interessieren würden.

    Er fügte hinzu, dass sie damit die Chance hätten, von den Höhenflügen an den Aktienmärkten zu profitieren.

    Ja, liebe Leser: Seit dem März 2009, also seit mehr als 8 Jahren, geht es an den Aktienmärkten steil und wild nach oben. Die Indizes haben mittlerweile neue Rekordhochs erreicht.

    Und just jetzt, in der Endphase dieser künstlichen Hausse, kommen die deutschen Kleinsparer als Käufer in den Markt.

    Wehe, wenn die Bären wieder zuschlagen!

    Wehe, wehe, wenn wir hier schon jetzt auf das sich abzeichnende bittere Ende sehen…!

    Herr Fahrenschon hätte hier gleichzeitig auch betonen sollen, dass die deutschen Sparer nicht nur vom Höhenflug profitieren werden. Sie sind auch beim allfälligen Absturz „voll“ mit dabei.

    Fakt ist, dass Aktien trotz aller optimistischer Prognosen immer noch eine hochriskante Anlageform sind und bleiben.

    Das werden dann auch die deutschen Sparer bitter „erfahren“ dürfen, wenn dieser ausgereizte Bullenmarkt endgültig vorbei ist und die Bären wieder das Ruder übernehmen.

    Und es spricht sehr viel dafür, dass Letztere ausgehend von der Wall Street schon relativ zeitnah zuschlagen werden…

  • 30.10.2017 16:24

    Riesiger Berg fauler Kredite belastet die Banken in Europa

    Die Wirtschaft in Deutschland, ja: in ganz Europa, hat mittlerweile volle Fahrt aufgenommen. So, oder so ähnlich tönt es schon seit Wochen in den Medien.

    Das Thema „Krise“ steht überhaupt nicht mehr auf der Agenda. Nur ab und an wird am Rande noch auf diverse „Altlasten“ der Finanzkrise der Vorjahre hingewiesen.

    Und höchst beachtlich ist dabei auch, dass vom Narrativ her so getan wird, als sei die Krise längst überwunden.

    Krisenland Italien im Fokus

    Jüngst vermeldete jedenfalls die Banken-Aufsicht der EZB, dass der Altbestand der Problem-Darlehen in Italien rückläufig sei.

    Anders formuliert: Das Volumen fauler Kredite in den Büchern der Banken des Krisen-Landes ging auf „NUR“ noch 212 Mrd. zurück.

    Das sei eben eine Hinterlassenschaft der Finanz- und Wirtschaftskrise… Und diesbzgl. ist Italien in der Euro-Zone derzeit immer noch „trauriger“ Spitzenreiter.

    Weiter ging aus der Meldung der Banken-Aufsicht hervor, dass auch das Gesamt-Volumen an faulen Krediten im 2. Quartal 2017 deutlich geringer gewesen ist als noch in den ersten 3 Monaten 2017.

    Volumen fauler Kredite bei 844 Mrd. €

    Dennoch ist unter dem Strich festzuhalten:

    Trotz des Rückgangs beim offiziell ausgewiesenen Bestand an faulen Krediten sind immer noch sage und schreibe 844 Mrd. € an toxischen Problem-Krediten in den Bilanzen der Banken der Euro-Zone verborgen.

    Das ist schon eine gewaltige Hausnummer… Und selbst im Wirtschafts-Musterland Deutschland gibt es faule Bank-Kredite – und zwar trotz des aktuell immer wieder propagierten Wirtschaftswunders.

    In den Bilanzen der Banken Deutschlands schlummern notleidende Kredite im Volumen von 65 Mrd. € vor sich hin – auch eine Summe, die wahrlich nicht gering und zu unterschätzen ist!

    In Wahrheit ist es wohl noch viel schlimmer

    Ja, liebe Leser, es kann an dieser Stelle nicht oft genug betont werden, dass diese Zahlen höchst „offizielle“ sind!

    Anders formuliert: Es ist sehr wohl davon auszugehen, dass hinter den Kulissen alles dafür getan wird, diese so gering wie nur irgend möglich auszuweisen.

    In Wahrheit dürften also nicht nur 844 Mrd. € an notleidenden Krediten im Feuer sein…

    Insofern sollten wir uns keinesfalls Sand in die Augen streuen lassen. Die Banken-Krise ist alles andere als beendet, geschweige denn ausgestanden!

    Momentan durchleben wir die Ruhe vor dem nächsten großen Sturm – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Und daher ist es auch nach wie vor ratsam, äußerst defensiv zu agieren und bis auf Weiteres „angeschnallt“ zu bleiben.

  • 27.10.2017 14:30

    Immobilien-Blase: Preise steigen in den Städten nochmals um fast 9%

    Der deutsche Immobilienmarkt erlebt aktuell einen massiven Boom, der wohl noch lange nicht zu Ende ist – das legen auf jeden Fall aktuelle Zahlen nahe:

    hat jetzt das Marktforschungs-Institut Empirica ermittelt, dass die Immobilienpreise in den deutschen Städten im 3. Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahr erneut um 8,8% angestiegen sind.

    Auch auf dem Land hat sich die Spekulation weiter ausgebreitet; hier haben die Preise um 7% zugelegt.

    Blasen-Bildung in der Stadt wie auf dem Land

    Damit wird eines deutlich: Der Boom konzentriert sich nicht mehr nur auf die deutschen Metropolen, sondern hat längst das ganze Land erfasst.

    Das macht diese Entwicklung nur noch gefährlicher.

    An diesen enormen Preiszuwächsen, die weit über den Zunahmen bei den Einkommen liegen, sehen Sie, dass es sich bei der Immobilienpreis-Entwicklung ganz klar um eine Blase handelt.

    Von einer Blasen-Bildung muss nach meiner Erkenntnis immer dann gesprochen werden, wenn der Preis für ein Wirtschaftsgut langfristig schneller steigt als die Einkommen.

    Und dies trifft auf den Immobilienmarkt eindeutig zu.

    Immer weniger Interessenten können sich eine Immobilie leisten

    Um eine Blase, die unweigerlich platzen wird, handelt es sich auch deshalb, weil sich wegen der überzogenen Preise immer weniger Interessenten eine Immobilie leisten können.

    Wie auf dem Aktienmarkt werden auch Immobilien derzeit überwiegend in der Erwartung weiterer Preissteigerungen gekauft.

    Durch die Niedrigzinsen gibt es keine alternativen Anlagen mehr, und deshalb fließt zunehmend Kapital in die Aktienbörsen und in den Immobilienmarkt.

    Doch wie die Erfahrungen aus der Geschichte zeigen, sind Immobilien-Blasen die gefährlichsten Blasen überhaupt.

    Bei einer Aktienblase ist bei Weitem nicht so viel Geld im Spiel wie bei Immobilien, in welche die Erwerber oft alles Vermögen, das sie besitzen, investieren.

    Deshalb sind auch die Auswirkungen einer geplatzten Immobilien-Blase weitaus drastischer.

    Bestes Beispiel dafür ist die Immobilien-Blase 2008 in den USA, die beinahe das weltweite Finanz-System zum Einsturz gebracht hätte.

    Jetzt keine Immobilien-Investments mehr kaufen

    Konsequenz aus dieser Erkenntnis ist deshalb für mich mein Rat an Sie, dass Sie sich komplett aus dieser Spekulation heraushalten sollten.

    Neben dem Eigenheim sollten Sie keine weiteren Investments in den Immobilien-Bereich vornehmen.

    Wie bei den Aktien, so gilt auch hier: Eine Blase hinterlässt am Ende keine Gewinner, sondern nur Leute, welche ihr Vermögen verloren haben.